2011 bekommen die VOX-Analysen eidgenössischer Volksabstimmungen einen international zusammengesetzten Beirat, der den Stand der Forschung und die Nutzung des Wissens im Ausland periodisch untersuchen soll.
Seit 33 Jahren untersuchen die VOX-Analysen mittels Befragungen, wer wie gestimmt hat. So ist ein weltweit einmaliger Datensatz zu Verhaltens- und Denkweisen der Bürgerschaft in der Schweizer Direktdemokratie entstanden.
Das Projekt hat sich in der Schweiz etabliert. Mehr als 100 Befragungen sind gemacht worden, knapp 300 Abstimmungsthemen sind hiermit untersucht worden. Regelmässig wird darüber in den Massenmedien berichtet, und auch die Politik nutzt die Publikationen. Nicht zuletzt dienen die Ergebnisse auch den Medien und der PR, um politische Kommunikation zu planen oder zu evaluieren.
2011 wird die VOX-Partnerschaft, bestehend aus den politikwissenschaftlichen Instituten der Universitäten Bern, Genf und Zürich und dem Forschungsinstitut gfs.bern erweitert. Hinzu kommen wird ein international zusammengesetzter Beirat mit 5 ausgewiesenen ExpertInnen aus den Bereichen Wahl- und Abstimmungsforschung, resp. der politischen Kultur- und Methodenforschung. Dieser wird sich einmal jährlich treffen, um die Fallstudien zu besprechen, Perspektiven der Forschung aufzuzeigen und die Nutzung des Wissens im Ausland zu diskutieren.
Der Internationale Beirat setzt sich 2011 wie folgt zusammen:
Prof. Bruno Cautrès, CEVIPOF, Paris
Prof. Bettina Westle, Univ. Marburg
Prof. Markus Freitag, Univ. Konstanz
Prof. Dr. Gilg Seeber, Univ. Innsbruck
Dr. Minfried Marxer, Liechtenstein-Institut
Die VOX-Partnerschaft besteht aus
Prof. Adrian Vatter, Univ. Bern
Prof. Pascal Sciarini, Univ. Genève
PD Thomas Widmer, Universität Zürich
Claude Longchamp, Forschungsinstitut gfs.bern
Das erste Treffen der Beirates mit den Partnern findet im ersten Quartal 2011 statt. Wir werden über die Ergebnisse berichten.