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Wechsel an der Spitze von gfs.bern
Autor: Claude Longchamp - Kategorie(n): [In eigener Sache]
Der Wechsel des Verwaltungsratspräsidiums am 23. März 2009 von Dr. Victor Erne zu Claude Longchamp erfolgt aus einer sicheren Position heraus. gfs.bern bestätigt mit gut 3 Millionen Schweizer Franken Umsatz das Rekordergebnis aus dem Vorjahr. Der Auftragsbestand für das erste Quartal 2009 ist sehr gut.

Nach 15 Jahren Tätigkeit für das Forschungsinstitut gfs.bern, davon vier als Verwaltungsratspräsident, tritt Dr. Victor Erne per 23. März 2009 aus Altersgründen aus dem Verwaltungsrat aus. Er hat es verstanden, das Unternehmen mit viel Engagement und Weitsicht zu prägen und zu führen. Er stärkte das unternehmerische Denken und sorgte für die nötige Stabilität in den Entscheidungen des Unternehmens.

Wir danken Dr. Victor Erne herzlich für seine grossen Verdienste für den Verein GfS und für gfs.bern.

Wir freuen uns, dass Claude Longchamp als Institutsleiter und Mehrheitsaktionär und bisheriger Verwaltungsrat neu das Amt des Verwaltungsratspräsidenten übernimmt. Er wird sich um die strategische Führung, die Entwicklung neuer Projekte und die Erschliessung neuer Märkte des Unternehmens kümmern. Gleichzeitig wird Claude Longchamp in der operativen Führung des Instituts durch die Geschäftsleitung entlastet werden. Seine bisherigen Projekte leitet Claude Longchamp weiter. Er übernimmt zudem weitere Lehraufträge an Universitäten und Fachhochschulen. Dr. Katja Gentinetta bleibt Mitglied des Verwaltungsrates.

2008 erzielt das Forschungsinstitut gfs.bern einen Umsatz von 3.01 Millionen Schweizer Franken und bestätigte damit den bisherigen Umsatzrekord aus dem Vorjahr von 3.05 Millionen annähernd. Nachdem die Wahlen 2007 dem Standbein der Politikforschung im Vorjahr ein grosses Gewicht gaben, setzte gfs.bern die Diversifizierung insbesondere im Bereich der Kommunikationsforschung erfolgreich fort.

54 Projekte hat das Forschungsinstitut gfs.bern 2008 angefangen oder beendet. 24 Projekte leitete Claude Longchamp, Vorsitzender der Geschäftsleitung. Urs Bieri und Lukas Golder, die weiteren Mitglieder der Geschäftsleitung, verantworteten je 15 Projekte.

Die Kombination von Medienanalyse und Befragungen bei relevanten Anspruchsgruppen wird verstärkt in der Privatwirtschaft als Mittel zur Kommunikationsplanung und –umsetzung genutzt, was weitere Wachstumspotenziale in der Kommunikationsforschung aufzeigt. Anhand des sehr guten Auftragsbestandes für das erste Quartal 2009 lassen sich auch gute bis sehr gute Aussichten für das Jahr 2009 ableiten.


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