Die neue Politisierung der Jugend

01.10.2019 | Cloé Jans

Lange galt Jugendkultur als politikfreie Zone, aber die Generation Z geht wieder auf die Strasse. Warum ist das so? Und erleben wir eine nachhaltige Politisierung der Jugend?

Aus der politischen Praxis und Forschung wissen wir, dass Jugendliche seltener am formalisierten politischen Prozess teilnehmen als Erwachsene. So gingen in der Schweiz bei den eidgenössischen Wahlen 2015 um die 30 Prozent der 18- bis 24-Jährigen an die Urne. Das Klischee ist hinlänglich bekannt: Junge interessieren sich nicht für Politik. Stattdessen verbringen sie Stunden auf Instagram, betreiben Selbstoptimierung im Fitnessstudio oder lungern rauchend am Bahnhof einer Kleinstadt herum. In Vereinen sind sie immer weniger aktiv und gesellschaftliches Engagement ist sowieso eine Ausnahmeerscheinung. Wie passt es denn nun ins Bild, wenn die Nachrichten voll sind von Jungen, die Transparente in die Höhe halten? Haben wir es mit einer neuen politischen Generation zu tun?

Für das Bulletin der Credit Suisse schrieb Cloé Jans einen Artikel zur neuen Politisierung der Jugend. Hier geht es zum vollständigen Text.

Cloé Jans

Leiterin operatives Geschäft und Mediensprecherin

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