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Die 10 tiefsten Zustimmungswerte zu Volksinitiativen
Die 10 tiefsten Zustimmungswerte zu Volksinitiativen

Berücksichtigt man alle Volksabstimmungen seit der Einführung des Frauenstimmrechts, erzielte die Volksinitiative der PdA zur Einführung einer Volkspension als Gegenstück zum heute geltenden Drei-Säulen-Konzept den tiefsten Zustimmungswert. 84,4 Prozent waren damals dagegen - oder eben 15,6 Prozent dafür. Mit einem Ja-Anteil von 20,6 Prozent lag die Volksinitiative für ein tieferes Rentenalter, lanciert von POCH und PSA, über die 1978 abgestimmt wurde, an 10. Stelle.

 

Drastische Verwerfungen wie hier beschrieben gab es seit 13 Jahren nicht mehr. Aktuell war der Nein-Anteil bei der Gold-Initiative mit 77,3 Prozent Nein am klarsten.

 

Es ist gut möglich, dass heute ein Spitzenwert erzielt wird. Betroffen wäre die GLP-Initiative für "Energie- statt Mehrwertsteuer". Das veränderte wirtschaftliche Umfeld kann als Ursache angenommen werden. Hinzu kommen dürfte, dass das Parlament mit der Energiewende 2050 das Thema aufgenommen und in einer eigens formulierten Stossrichtung am behandeln ist. Schliesslich dürfte auch das Unterstützungsprofil von Belang sein, denn nur die GLP und die GPS sind für die Initiative. Zusammen repräsentieren sie 14 Prozent der StimmbürgerInnen.

 

Noch ganz offen ist, in welchem Masse die Stimmbeteiligung und damit die Mobilisierung das Ergebnis mitbestimmt hat. Immerhin kann man jetzt schon sagen, dass eine gewisse Initiativmüdigkeit eingetreten ist.

Zitierweise
Verwendung unter Quellenangabe gestattet, zitierweise "Auszug aus der Forschungsarbeit von gfs.bern"
 
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