Anmelden
DE  Ι  FR  Ι  EN
Publikationen
Brücken zwischen Bevölkerung und Politik: Dialogprojekt zur Mitwirkung der Bevölkerung an der neuen Stadtverfassung
gfs.bern hat für die Stadt Biel einen Partizipationsprozess über 13 Reformthemen für die neue Stadtverfassung durchgeführt. Das Ziel: Die Bevölkerung bringt sich gezielt, systematisch und von Anfang an in die politische Gestaltung ein – nicht erst, wenn die Totalrevision der Stadtverfassung 2020 an die Urne kommt. Die Einwohnenden mit und ohne Stimmrechtsausweis wurden zunächst in vier Fokusgruppen zu jeweils einer Hälfte der Themen befragt, interessierte Einwohnende konnten sich aber auch via Online-Impulsbefragung spontan äussern. Anschliessend wurden die Ergebnisse für die repräsentative Befragung der Bielerinnen und Bieler verdichtet.

Brücken zwischen Bevölkerung und Politik:  Dialogprojekt zur Mitwirkung der Bevölkerung an der neuen Stadtverfassung

Partizipation und Integration als Top-Themen
43 Prozent der Bielerinnen und Bieler wünschen sich in der neuen Stadtverfassung prioritär Massnahmen zur Förderung der Stimmbeteiligung und dies nicht nur für die Einwohnenden mit Stimmrechtsausweis. Gesamthaft die zweithöchste Priorität erhalten Förderungsmassnahmen für die politische Mitwirkung von Menschen ohne Stimmrecht.

 
Die Schuldenbremse als drittes Top-Thema
Am drittstärksten priorisieren Bielerinnen und Bieler die Einführung einer stadteigenen Schuldenbremse als wichtige Massnahme zur Verankerung von mehr finanzieller Nachhaltigkeit in Biel. Im Gegensatz zu anderen Vorlagen, die die Arbeit der Behörden vereinfachen könnten, ist diese Massnahme eindeutig als vorteilhaft priorisiert. 


Die Präambel – schön, aber nicht notwendig
Die Präambel wurde in den Fokusgruppen kontrovers diskutiert und stiess auch in der repräsentativen Befragung auf Ambivalenz Inhaltlich konnte man sich eher auf eine Zukunftsvision einigen als auf ihren Guss in eine formelle Präambel. 
Zwar priorisieren sie insgesamt 23 Prozent der Bielerinnen, aber nur 22 Prozent würden ihr explizit einen Platz in der neuen Verfassung geben, 22 Prozent sehen eher eine Weiterführung der Zweisprachigkeit weiterhin als wichtig. 


Kunde
Stadt Biel
Zitierweise
Verwendung unter Quellenangabe gestattet, zitierweise "Partzipationsprojekt Biel, durchgeführt von gfs.bern"
Grundgesamtheit
Bielerinnen und Bieler
Herkunft der Adressen
Einwohnerverzeichnis
Art der Stichprobenziehung
At random
Geschichtet nach
Sprache
Erhebungsart
Online mit brieflichem Vorkontakt
Befragungszeitraum
15.01.2018 - 29.04.2018
Realisierte Interviews
1233 (63 in Fokusgruppen)
Vertrauensintervall für Gesamtstichprobe
2%-punkte
Quotenmerkmale
Geschlecht, Alter, Sprache
Gewichtung nach
Geschlecht, Alter, Sprache
Hauptautor
Team
  • Stephan Tschöpe
  • Alexander Frind
  • Noah Herzog
  • Melanie Ivankovic
  • andere Mitwirkende
 
Facebook
Twitter
Mail

Please login or register to post comments.