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TCS Reisebarometer 2019

Geht es nach der Schweizer Bevölkerung gilt für die Bewertung von Reisedestinationen also: Je näher, desto besser. Insbesondere das Wallis und Graubünden können damit über die letzten drei Jahre auf einen kontinuierlichen Trend hin zu einer stets attraktiveren Ferienregion zurückblicken. 

Im Mittelfeld der attraktivsten Reisedestinationen befindet sich das weitere europäische Umfeld (Frankreich, Deutschland, Österreich, Spanien und Portugal), gefolgt von Übersee-Zielen in Amerika (USA, Karibik), Asien (Thailand) oder Afrika (Südafrika). 

Als am wenigsten attraktiv werden Destinationen in islamisch geprägten Regionen eingeschätzt (Ägypten, Arabische Emirate, Türkei).

TCS Reisebarometer 2019
Die Ergebnisse des dritten TCS-Reisebarometers basieren auf zwei Befragungen: Einerseits wurde eine repräsentative Auswahl von 1'000 Einwohnerinnen und Einwohner der Schweiz ab 18 Jahren per Telefon befragt. Die TCS-Mitglieder sind dabei generell reisefreudiger als die Bevölkerung insgesamt. 


Der beste Grund zum Reisen für die Schweizer Bevölkerung ist es, eine gute Zeit mit den Liebsten zu verbringen. Am zweitwichtigsten ist das Kennenlernen anderer Kulturen. Fast die Hälfte der Bevölkerung (46%) ist mindestens eher der Meinung, Reisen sei ein zentraler Lebensinhalt. Auf der anderen Seite gibt fast jede dritte Person (27%) an, Reisen sei ein Luxus, den sie sich kaum leisten könne.
Der beste Grund zum Reisen für die Schweizer Bevölkerung ist es, eine gute Zeit mit den Liebsten zu verbringen. Am zweitwichtigsten ist das Kennenlernen anderer Kulturen. Fast die Hälfte der Bevölkerung (46%) ist mindestens eher der Meinung, Reisen sei ein zentraler Lebensinhalt. Auf der anderen Seite gibt fast jede dritte Person (27%) an, Reisen sei ein Luxus, den sie sich kaum leisten könne.


Die Art des Reisens wird offensichtlich, wie alle anderen Lebensbereiche, von der Digitalisierung geprägt. 78 Prozent geben an, dass Reisen dank Online-Angeboten flexibler geworden sei. Ausserdem zeigt sich, dass Online-Reiseinformationen und Sicherheitshinweise, deutlich wichtiger werden. Lineare Medien wie Reiseberichte in Zeitungen oder im Fernsehen werden als Informationsquellen dagegen weniger wichtig. Die neu gewonnene Flexibilität durch die stete Abrufbarkeit von Informationen im Internet wird in ihrer Entfaltung durch Sicherheitsbedenken eingeschränkt. Obwohl sich die Bevölkerung nach wie vor sicher fühlt beim Reisen im Ausland, vermerkt eine Mehrheit, dass sie wegen den zunehmenden Unsicherheiten vorsichtiger geworden sind. Der Anteil Personen, der sich über Reiserisiken sehr gut informiert fühlt, nimmt in den letzten drei Jahren ab.


Der Anteil der Schweizer Bevölkerung, der sich an Nachrichten erinnert, die einen Einfluss auf die eigenen Reisepläne gehabt hätten, ist innerhalb der letzten drei Jahre rückläufig. Die meisten der Neuigkeiten, die in Erinnerung blieben, befassen sich konkret mit einzelnen Reisedestinationen wie beispielsweise Schweden, der USA oder Spanien. Der Anteil dieser Meldungen ist im Vergleich zum letzten Jahr deutlich angestiegen Nachrichten im Zusammenhang mit Terrorismus und Krieg werden am zweithäufigsten genannt, sind aber seit 2018 klar rückläufig. Stattdessen werden Nachrichten zu anderen politischen Vorkommnissen und Spannungen, sowie zu Naturereignissen wichtiger.

Zitierweise
Verwendung unter Quellenangabe gestattet, zitierweise "Auszug aus der Forschungsarbeit von gfs.bern"
Hauptautor
Team
  • Noah Herzog
  • Katrin Wattenhofer
  • Laura Salathe
 
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