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Vorabstimmungsanalyse zur eidg. Abstimmung vom 28. Februar 2016
Zweite Trendstudie im Auftrag der SRG SSR
Vorabstimmungsanalyse zur eidg. Abstimmung vom 28. Februar 2016

Wäre bereits am 9. Februar 2016 über die vier Vorlagen der eidgenössischen Volksabstimmung vom 28. Februar 2016 entschieden worden, hätte eine Mehrheit für eine Zweite Gotthardröhre votiert. Knapp mehrheitlich wäre die Zustimmung zur Initiative gegen die Heiratsstrafe gewesen. Fast gleich stark wären beide Seiten bei der Durchsetzungsinitiative ausgefallen. Abgelehnt worden wäre die Spekulationsstopp-Initiative.

Die Absichten, sich an der Abstimmung zu beteiligen, haben sich von der 1. zur 2. Befragungswelle von 48 auf 55 Prozent aller Stimmberechtigten erhöht. Damit zeichnet sich ein überdurchschnittlicher Teilnahmewert ab.

Im Vergleich zur ersten Befragung vom Januar 2016 sind die quantitativen Veränderungen bei den Volksinitiativen gegen Nahrungsmittelspekulation respektive gegen Heiratsstrafe am grössten. Es folgt die Gotthard-Vorlage. Quantitativ am geringsten sind die Verschiebungen bei der Durchsetzungsinitiative.

Qualitativ relevant ist, dass wir den Ausgang der Entscheidung gegen die Heiratsstrafe aufgrund der aktuellen Daten und den Trends neu als offen taxieren. Bei der Durchsetzungsinitiative gilt neuerdings das gleiche, mit leichten Vorteilen für die Gegnerschaft und beim Gotthardtunnel ist das Ja nicht mehr so sicher wie vor Monatsfrist.

Kunde
SRG SSR
Zitierweise
Verwendung unter Quellenangabe gestattet, zitierweise "Auszug aus der Forschungsarbeit von gfs.bern"
Grundgesamtheit
Stimmberechtigte in der ganzen Schweiz
Herkunft der Adressen
Telefonverzeichnis (gepoolt)
Geschichtet nach
Sprachregionen
Erhebungsart
CATI
Befragungszeitraum
05.02.2016 - 13.02.2016
Realisierte Interviews
1411
Vertrauensintervall für Gesamtstichprobe
± 2.7 Prozentpunkte (95 %-Vertrauensintervall bei 50 %/50 %-Verteilung)
Quotenmerkmale
Geschlecht/Alter interlocked
Gewichtung nach
Sprache, Parteiaffinität, Recall
Hauptautor
Co-Autoren
  • Martina Mousson
Team
  • Stephan Tschöpe
  • Johanna Lea Schwab
  • Marcel Hagemann
  • andere Mitwirkende
Martina Imfeld
 
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