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Kosten- und Prämienanstieg mehrheitlich erwartet
Wichtigstes in Kürze zum Gesundheitsmonitor 2017
Kosten- und Prämienanstieg mehrheitlich erwartet

Die Gesamtbilanz zum Gesundheitswesen ist seit mehreren Jahren positiv, wobei sich seit 2015 wieder die kritischen Stimmen mehren.

 

Die grösste Veränderung im Vorjahresvergleich ist die Erwartung steigender Gesundheitskosten und Krankenkassenprämien. Der verhaltene Optimismus der letzten Jahre ist verflogen; fast flächendeckend werden steigende Kosten und Prämien erwartet.

 

Die erwartete Kostensteigerung führt jedoch nicht direkt dazu, dass ein Abbau der Krankenkassenleistungen gefordert wird. Mehrheiten sind mit dem Umfang der Grundversicherung einverstanden und wollen auch am Obligatorium nicht grundsätzlich rütteln.

 

Zunehmend wird jedoch gefordert, dass die Krankenkassen die Medikamentenkosten in Bagatellfällen nicht mehr übernehmen. Stärker kritisiert wird auch die Kassenzahlung rund um ungewollte Kinderlosigkeit, die Vorbeugung gesundheitlicher Schäden sowie Schäden durch Rauchen und Alkohol.

 

Der Entscheid des Parlaments, Kinder und junge Erwachsene stärker von den Krankenkassenprämien zu entlasten, erhält grundsätzlich Zustimmung. Eine klare Mehrheit wünscht sich jedoch, dass davon gezielt einkommensschwache Haushalte profitieren sollen.

 

Die Ergebnisse der Befragung zum Gesundheitsmonitor 2017 basieren auf einer repräsentativen Befragung von 1200 Stimmberechtigten aus der ganzen Schweiz, welche gfs.bern im Auftrag der Interpharma durchgeführt hat. Die Befragung wurde zwischen dem 6. und 25. März 2017 (Mean-Day: 13. März 2017) mittels persönlicher Face-to-Face-Interviews realisiert.

Kunde
Interpharma
Zitierweise
Verwendung unter Quellenangabe gestattet, zitierweise "Gesundheitsmonitor 2017 von gfs.bern im Auftrag der Interpharma"
Grundgesamtheit
Stimmberechtigte in der ganzen Schweiz
Herkunft der Adressen
Strassenakquisition
Art der Stichprobenziehung
Randomstichprobe für Befragungsorte, Quotenstichprobe für Befragte
Geschichtet nach
Sprachregion/Siedlungsart interlocked
Erhebungsart
smart CAPI
Befragungszeitraum
06.03.2017 - 25.03.2017
Realisierte Interviews
1200
Vertrauensintervall für Gesamtstichprobe
± 2.9 Prozentpunkte (95 %-Vertrauensintervall bei 50 %/50 %-Verteilung)
Quotenmerkmale
Alter/Geschlech interlocked
Gewichtung nach
Sprachregion/Siedlungsart interlocked
Hauptautor
Co-Autoren
  • Claude Longchamp
  • Jonas Philippe Kocher
Team
  • Stephan Tschöpe
  • Alexander Frind
  • Noah Herzog
 
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