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Jugendbarometer 2016
Wirtschaftliche Verunsicherung steigert das Engagement der Jugendlichen. Die Jugend geht in der Regel bewusst mit digitalem Populismus um, weiss aber wenig vom Risiko von Filterblasen. Erste Erkenntnisse zur Generation Z zeigen einen Hang zur digitalen Selbstdarstellung.
Jugendbarometer 2016

Heute sind Jugendliche zunehmend verunsichert, wenn es um ihre eigenen Zukunftsperspektiven und vor allem auch jene der Gesellschaft geht. Diese Verunsicherung führt zu einer verstärkten gesellschaftlichen und auch politischen Involvierung. Dafür sind entsprechend nicht Social Media in erster Linie verantwortlich.

 

Digitaler Populismus durch politische Struktur geprägt

Die Differenzierung im Umgang mit Phänomenen des digitalen Populismus ist allgemein hoch. Jugendliche kennen viele Risiken im Umgang mit dem Internet und damit auch im Umgang mit verführerischen Elementen der Politik. Trotzdem hilft das Internet für eine Mehrheit, alternative Stimmen hörbar zu machen. Entsprechend ist man über die Möglichkeiten stärker begeistert, wenn die demokratische Mitbestimmung weniger oder gar nicht möglich ist. Das Wissen um Filtermechanismen von sozialen Netzwerken (Filterblasen) und das daraus hervorgehende Verzerrungspotenzial der Wahrnehmung ist allerdings eher gering.

 

Erste Erkenntnisse zur Generation Z

In Untertönen machen sich neue Entwicklungen bemerkbar. Besonders die Generation Z betont Status und Karriere wieder stärker und zeigt sich hochgradig affin für bild- und videobasierte Plattformen. Ein Hang zu erhöhter Wichtigkeit der Aussenwirkung kann bei den jüngsten Befragten nicht von der Hand gewiesen werden.

 

Kunde
Credit Suisse
Zitierweise
Verwendung unter Quellenangabe gestattet, zitierweise "Auszug aus der Forschungsarbeit von gfs.bern"
Grundgesamtheit
Jugendliche aus der Schweiz, den USA, Singapur und Brasilien
Herkunft der Adressen
diverse
Art der Stichprobenziehung
at random
Erhebungsart
Online
Befragungszeitraum
April 2016 - Juni 2016
Realisierte Interviews
minimal 1'000 pro Land
Vertrauensintervall für Gesamtstichprobe
3.1 Prozentpunkte bei 50/50 pro Land
Hauptautor
Co-Autoren
  • Martina Mousson
  • Cloé Jans
Team
  • Stephan Tschöpe
  • Aaron Venetz
  • Alexander Frind
  • Noah Herzog
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