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Credit Suisse Sorgenbarometer 2016

40 Jahre Sorgenbarometer - eine Geschichte der Schweizer Befindlichkeit

Credit Suisse Sorgenbarometer 2016

Seit 1976 misst das Credit Suisse Sorgenbarometer die Sorgen, Wünsche und Ansichten der Schweizer Bevölkerung. Es zeigt sich: Die Hauptsorgen bleiben über die Jahre relativ konstant und verändern sich nur langsam. Auch das Auftreten aktueller Entwicklungen, wie beispielsweise zu europapolitische Themen, lassen sich durch das Sorgenbarometer gut abbilden.

So heissen die Hauptsorgen der Bevölkerung 2016 wie auch bereits im letzten Jahr Arbeitslosigkeit, Ausländerfragen und die Altersvorsorge. Während die Sorgen um das Wiederaufflammen der Eurokrise und den Druck auf den Schweizerfranken aktuell in den Hintergrund gerückt sind, beschäftigen Verkehrsfragen die Bevölkerung stärker. Das Thema ist neu in den Top 10 der wichtigsten Sorgen zu finden. Dies dürfte auch damit zusammenhängen, dass in jüngerer Vergangenheit auf nationaler Ebene gleich mehrfach über verkehrspolitische Vorlagen abgestimmt wurde – beispielsweise über die sogenannte "Milchkuhinitiative", über "FABI" oder über die zweite Gotthardröhre. Zudem konnte die Schweiz 2016 mit der Eröffnung des Gotthardbasistunnels einen Meilenstein der Verkehrsführung feiern.

Indes scheinen fast alle Top-Sorgen in diesem Jahr weniger virulent zu sein. Es findet eine Konvergenz statt. Dies könnte nicht zuletzt als generelle Entwicklung weg von Problemen, die grosse Teile der Schweiz betreffen, hin zu einer heterogeneren, individualistischeren Problemsicht interpretiert werden.

Eine besondere Stärke der Schweiz sehen die Befragten in den hohen Qualitätsstandards, in der Bildung sowie in der Neutralität. Eine überwältigende Mehrheit ist zudem der Ansicht, die Schweiz habe im Ausland ein sehr oder eher gutes Image. Hinsichtlich den Beziehungen zum unmittelbaren Ausland bekennt sich die Schweizer Bevölkerung 2016 klar zu den Bilateralen Verträgen. 81 Prozent sind in erster oder in zweiter Priorität für diesen Weg. Dies entspricht einem Anstieg von 21 Prozentprodukten verglichen mit 2015.

Kunde
Credit Suisse
Zitierweise

Verwendung unter Quellenangabe gestattet, zitierweise "Auszug aus der Forschungsarbeit von gfs.bern"

 

Grundgesamtheit
Stimmberechtigte in der ganzen Schweiz
Art der Stichprobenziehung
Zufallsauswahl der Orte, Quotenauswahl der Befragten
Geschichtet nach
Sprachregion
Erhebungsart
Face-to-Face
Befragungszeitraum
4. Juli 2016 - 16. Juli 2016
Realisierte Interviews
1010
Vertrauensintervall für Gesamtstichprobe
± 3.2 Prozentpunkte (95%-Vertrauensintervall bei 50%/50%-Verteilung)
Quotenmerkmale
Geschlecht/Alter interlocked
Hauptautor
Co-Autoren
  • Martina Mousson
  • Jonas Philippe Kocher
  • Carole Gauch
Team
  • Cloé Jans
  • Stephan Tschöpe
  • Alexander Frind
  • Noah Herzog
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