Parlamentswirkung in der Schweiz 2000-2010
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Konstruktive Wirkung des Parlaments im Rahmen der Gesetzgebungsfunktion 2000-2010
Trotz einer angestiegenen Polarisierung der Schweizerischen Politik in den Nullerjahren bleibt das Schweizer Parlament in seiner Kernaufgabe, der Gesetzgebungsfunktion, konstruktiv und ist nicht blockiert.
Die systemischen Voraussetzungen mit direkter Demokratie, Föderalismus und einer Mehrparteienregierung machen es einer Opposition im Parlament schwer. Weder die selbstdeklarierte Oppositionsrolle der SVP, noch die faktische der GPS äussern sich in deren Parlamentsarbeit. Eher noch zeichnet sich in den Daten ein gewisser dämpfener Wahlkampfeffekt auf die Parlamentsarbeit ab.
Die Datenbasis der Studie bilden 212 ausgewählte Parlamentsgeschäfte, die defintiv rechtskräftig wurden, wobei der gesamte parlamentarische Prozess für die Codierung berücksichtigt wurde. Den einzelnen Räten und grossen Fraktionen wurden Punkte verteilt, wenn sie einen Beitrag zu einer Lösung leisteten, die dann auch rechtskräftig wurde.
Dienstleistungsart
Politanalysen
Team
Claude Longchamp, Lukas Golder, Martina Imfeld, Jonas Philippe Kocher, Stephan Tschöpe
Grundgesamtheit
Parlamentsgeschäfte 2010-2011
Befragungszeitraum
01.01.2000 - 31.12.2010
Realisierte Interviews
212
Zitierweise
Verwendung unter Quellenangabe gestattet, Zitierweise
"Auszug aus der Forschungsarbeit von gfs.bern"