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Unser Unternehmensblog...

Die Entscheidung ist gefallen: Volk und Stände haben die SVP-Initiative "Gegen Masseneinwanderung" angenommen. Das Ständmehr war klar,14,5 Kantone waren dafür. Das Volksmehr war knapp, 50,3 Prozent betrug der Ja-Anteil. Die Stimmbeteiligung war überdurchschnittlich. Sie lag bei 56 Prozent. Drei Fehlannahmen   In den ersten Kommentaren war von Dichtestress als Ursache für das Ja die Rede. Nur, stimmt diese Begründung? Unsere Analyse lässt Zweifel aufkommen. Denn je dichter die Bölkerung in einem Kanton oder Bezirk zusammenlebt, desto geriner war die Zustimmung zur SVP-Initiative. Über dem Mittel war sie, wo die Bevölkerungsdichte gering ist. Auch eine zweite Vermutung, die man häufig hören konnte, trifft nicht zu: Die Zustimmung korreliert zwar mit dem Ausländeranteil, aber nicht positiv, sondern negativ. Es gilt: Je höher der Ausländeranteil ist, desto grösser ist die Wahrscheinlichkeit einer Ablehnung. Eine gewisse Erklärungskraft kommt dem Bevölkerungswachstum zu. Doch auch hier sind die Zusam ...
Mit E-Health liesse sich insbesondere der Informationsaustausch im Gesundheitswesen deutlich verbessern – zum Wohl der Patienten. Lukas Golder, Mitglied der Geschäftsleitung des Forschungs­instituts GFS.Bern und Autor der im Auftrag der InfoSocietyDays durchgeführten Studie Swiss E-Health Barometer 2014, erklärt, wo die Schweiz diesbezüglich steht.   Interview: Andreas Heer, netzwoche.ch   Herr Golder, wo steht eigentlich die Schweiz in Sachen E-Health? Beim aktuellen E-Health-Barometer haben wir wohl als erstes Land weltweit die Umfrage nach OECD-Standards durchgeführt, was die Vergleichbarkeit künftig verbessert. Insgesamt bewegt sich die Qualität der eingesetzten IT-Tools nach oben, und vor allem die interne Vernetzung hat sich verbessert. Die Daten sind vor allem in Spitälern systematischer gespeichert. Aber beim Austausch mit anderen Stellen stehen wir noch ziemlich am Anfang.   Woran liegt das? Ich vermute, dass sich die Situation ähnlich wie bei E-Government verhält. Hier weise ...
Wie seit 2006 üblich, rechnet gfs.bern die Regierungsratswahlen auch 2014 im Kanton Bern hoch. Auftraggeber ist TeleBärn; berichtet wird darüber auch via SRF Regionaljournal Bern-Freiburg-Wallis. Die Resultate werden danach auf der Website von gfs.bern aufdatiert dokumentiert. Die ersten Einschätzungen werden am Wahlsonntag vom 30. März 2014 ab 14 Uhr erwartet. Danach wird im Halbstundentakt informiert, bis das Resultat feststeht. Mit dem amtlichen Endergebnis wird am frühen abend gerechnet. Die Angaben vor 15 Uhr werden qualitativer Natur sein, sprich, es wird nur die voraussichtliche Reihenfolge kommuniziert, ohne Angaben zu Stimmenanteilen, absolutem Mehr und der Spezialität beim Jura-Sitz. Wir reden bis dann nur von einer Trendrechnung. Ab 15 Uhr kommunizieren wir darüber hinaus auch, wer über, nahe und unter dem absoluten Mehr liegt. Zudem erstellen wir regelmässig eine separate Hochrechnung für den garantierten Jura-Sitz. Die fertige Hochrechnung basiert im Berner Jura auf einer Vollerhebung der ...
Die Pädophilie-Initiative startet mit einer mehr oder weniger starken Unterstützung von 74 Prozent der StimmbürgerInnen in die Hauptkampagnenphase. Gemäss der ersten SRG-Trendumfrage hätten lediglich 19 Prozent gegen die Initiative gestimmt, die übrigen 7 Prozent waren noch unschlüssig. Interessant ist allerdings dabei, dass argumentative Verankerungen einen Stimmentscheid zur Pädophilie-Initiative nur schlecht erklären können, die hohe Zustimmung fusst eher auf Baugefühl oder Heuristiken. In der Ausgangslage wird die Pädophilie-Initiative von einer breiten Sympathie getragen, die Chancen einer Annahme am 18. Mai sind intakt. Allerdings ist dem ein 'Aber' beizufügen. Volksinitiativen starten in aller Regel mit einem höheren Unterstützungswert in die Kampagnenphase als sie am Ende, also am Abstimmungstag, Ja-Stimmen auf sich vereinen können. Der dahinterstehende Mechanismus ist uns bestens bekannt und intuitiv verständlich: Bei einer Volksinitiative kommt es in der Regel zu einer Verlagerung der kollektiven ...
Klar, die Zahlen aus den wenigen Kantonen mit ausgezählter Stimmbeteiligung nach Alter sind bei den Jungen höher als in der VOX-Analyse. Doch sind es keine gesamtschweizerischen Angaben. Vielmehr stammen sie aus einzelnen Kantonen wie Genf oder Städten wie St. Gallen. Das alles sind urbane Gebiete mit Universitäten. Sie kennen einen überdurchschnittlichen Anteil Personen (und Junge) mit höherer Bildung – dem wichtigsten Prädiktor für eine verstärkte politische Partizipation weltweit. Solche Gebiete repräsentieren nicht ländliche Regionen oder Regionen mit einer tieferen durchschnittlichen Schulbildung. Dort ist die Beteiligung gerade von Jungen unterdurchschnittlich. Die VOX Nachanalyse interessiert sich für die nationale Beteiligung, also für die Mischung aus Stadt und Land.    Solange es keine gesamtschweizerisch Statistik zur Stimmbeteiligung nach Alter (und anderen Kategorien) gibt, bleibt alles ein wenig spekulativ.   Die VOX-Analyse zur Volksabstimmung vom 9. Februar 20 ...
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  1. Meinen Segen hat die Schweiz. Wenn über die Hälfte der Bürger dieses nun mal so wollen dan ist es do... zu Beitrag Re: Meinungsverlauf Initiative gegen Masseneinwanderung: Mobilisierung stützte Ja bis zum Schluss

  2. @Daniel Münger: Genau der Hauptgrund, wieso ich ja gestimmt habe. Ich bin jetzt 53 jahre alt und fas... zu Beitrag Re: Asymmetrische Mobilisierung in der Kampagne zur Masseneinwanderungs-Initiative

  3. Alle 5 Jahre die Infrastruktur in der Grösse einer Stadt Zürich in die Schweiz zu bauen, braucht nic... zu Beitrag Re: Asymmetrische Mobilisierung in der Kampagne zur Masseneinwanderungs-Initiative

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