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Die Asylgesetzrevision wird mit 78.4% sehr deutlich angenommen. Damit setzt sich ein Muster bei vom Bundesrat um Parlament beschlossenen Verschärfungen des Asylgesetzes fort: Sie finden grossen Anklang bei der Stimmbevölkerung. Der Aufbau Richtung Ja ist allerdings aussergewöhnlich.   Die Übersicht macht es deutlich: Die Änderung des Asylgetzes reiht sich ein in eine Abfolge von klar angenommenen Verschärfungen im Asylwesen ein. Wenn Bundesrat und Parlament Verschärfungen im Asylgesetz vorschlagen, erhalten sie Unterstützung. Die Abstimmung über die Reform des Asylgesetzes vom 9. Juni 2013 dürfte aber mit 78.4% Ja das deutlichste Verdikt zugunsten von Verschärfungen seit 1981 werden.   Übersicht über Volksabstimmungen zu Revisionen des Asylgesetzes (von 1981) 1987 Asylgesetz Ausschaffungshaft für Asylsuchende, Arbeitsverbot ...
Die Kombination aus dem auslösenden Moment mit der Abwahl Christoph Blochers und der historischen Angst vor Opposition in der direkten Demokratie schuf der SVP ein vermeindlich hervorragend geeignetes Turngerät für die Opposition: Eine Initiative für die Volkswahl des Bundesrates. Vermeindlich, denn Institutionenfragen interessieren nur mässig und es gibt von vielen Seiten Einwände. Diese gingen sogar bis in die Reihen der SVP und fügte der SVP die grösste Abstimmungsniederlage seit über zehn Jahren zu.   Die Angst vor einer starken "Opposition" hat in der Schweiz historische Gründe und wird oft mit der direkten Demokratie in Verbindung gebracht. Die CVP hatte sich mit Referenden einen Platz im Bundesrat erkämpft und damit die Phase der Konkordanz eingeläutet. Nach der Abwahl von Christoph Blocher 2003 kündigte die SVP einen harten Oppositionskurs an. Die Volkswahl des Bundesrats kombinierte die Ängste vor Opposition rund um die direkte Demokratie und sollte den Einfluss des Vo ...
Die Abstimmung über die Asylgesetzrevision wurde letztlich besonders stark von Grundhaltungen geprägt. Die rechte Seite mit grosser Überzeugungskraft Richtung Mitte sowie der Wunsch nach Vorrechten von SchweizerInnen gegenüber AusländerInnen erklären das regionale Konfliktmuster am besten.   Das Konfliktmuster bei der Asylgesetzrevision zeichnete sich in dieser Form ab, zeigt sich aber aussergewöhnlich klar. Der schärfste Konflikt zeigt sich gemäss Erstanalyse zwischen Links und Rechts. In Kantonen mit besonders linken Stimmmuster gemäss politischem Atlas der Schweiz (sotomo/Michael Hermann) waren kritischer mit der Vorlage. Auch Genf als linkester Kanton nahm die Asylgesetzrevision aber mit 61.3% Ja letztlich deutlich an.     Die wertmässige und grundsätzliche Aufladung der Vorlage zeigt sich auch anhand des Zusammenhangs zwischen dem Wunsch nach Vorrechten von SchweizerInnen gegenüber AusländerInnen. In Kantonen der Innerschweiz ist dieser Wunsch besonders ausgeprägt und auch ...
Wer dem Bundesrat misstraut, dürfte mit höherer Wahrscheinlichkeit der Vorlage zugestimmt haben. Es konnte zu wenig Misstrauen mobilisiert werden, um der Vorlage zu grösserem Zuspruch zu verhelfen. In der Romandie gibt es keinen Zusammehang zwischen konservativer Wertorientierung und Ja-Anteil.   Die regionale Analyse der Resultate über die Volkswahl des Bundesrates zeigt einen klaren Zusammenhang zwischen Anteil von Menschen, die dem Bundesrat misstrauen und dem Ja-Anteil. Nach einem Tiefpunkt im Bundesratsvertrauen 2002 hat sich das Vertrauen  aber schrittweise wieder aufgbaut. In diesem Umfeld war eine Mobilisierung des Misstrauens sehr schwer.     Letztlich dürfte sich anhand der regionalen Erstanalyse in der deutschsprachigen Schweiz erwartungsgemäss die Ja-Neigung bei Personen konzentriert haben, die sich dezidiert keine aussenpolitische Öffnung der Schweiz wünschen. Dieses Phänomen zeigt sich allerdings in der französischsprachigen Schweiz nicht. Dort ist kein ...
Wir freuen uns, Ihnen eine erneute Qualitätsinnovation der gfs-Gruppe bekannt zu machen: Die GPS- und Audio-Kontrolle von Face to Face-Interviews und CAPI-Studien. Nach CATI next Generation biegen wir nun mit den smart-CAPI-Interviews ein ins App-Zeitalter. Für die Face to Face-Interviews ein Quantensprung.)   Die Face-to-Face-Methode mit gezielten, persönlich geführten Interviews vor Ort hat viele Vorteile. So kann man im Unterschied zu Telefoninterviews bildgestützt oder kartengestützt arbeiten. Der persönliche Austausch ermöglicht auch längere Interviews als über das Telefon. Die Face-to-Face-Methode bietet aber hohe Herausforderungen in der Qualitätssicherung, da bisher keine zuverlässige nachträgliche Kontrolle von wichtigen Fragen oder vom exakten Durchführungsort möglich war.   Als erste in der Schweiz bietet die gfs-Gruppe eine überzeugende Lösung für die Kontrolle von Face-to-Face-Interviews.   Ortskontrolle: Wir haben für die geografische Kontrolle eine App entwickelt, die ...
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  1. Die Grafik (sie wurde auch schon von Doris Leuthard gezeigt) ist krass irreführend. Der Bedarf für d... zu Beitrag Re: Unterschiedliche räumliche Konfliktivität der Teilrevision des Raumplanungsgesetzes

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  3. the day after und eine differenzierende Analyse zur Ersteinschätzung der Zweitwohnungsinitiative vom... zu Beitrag Re: Berg und Tal - oder Zentren und Peripherien?

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