Tabakwerbeverbot: Stände-Ja im Vergleich zur KVI | GFS Bern

Tabakwerbeverbot: Stände-Ja im Vergleich zur KVI

13.02.2022 | Martina Mousson

Mit dem Tabakgesetz wurde nach dem angenommenen Verhüllungsverbot und der Pflegeinitiative die dritte Volksinitiative in der laufenden Legislatur angenommen. Unsicher war, ob das Tabakwerbungsverbot am Ende des Abstimmungstages nicht doch noch am Ständemehr scheitern würde und sie dasselbe Schicksal ereilt wie die Konzernverantwortungsinitiative.

Mittlerweile ist klar, dass die Initiative zum Tabakwerbeverbot auch diese Hürde genommen hat: Unsere Hochrechnung zeigt, dass 15 Stände im Ja sind, 8 im Nein. Nein gesagt haben gemäss Hochrechnung die traditionell konservativen Kantone der Innerschweiz und die Kantone Thurgau, St. Gallen und die beiden Appenzell.

Damit präsentiert sich das Ja weniger geschlossen als bei der jüngst angenommenen Pflegeinitiative, wo einzig der Kanton Appenzell Innerrhoden Nein sagte. Anders als bei der Konzernverantwortungsinitiative, das am Ständemehr scheiterte haben heute die Kantone Glarus, Solothurn, Basel Land, Schaffhausen, Graubünden, Aargau und Wallis ja gesagt.