Fünf Gruppen und ein Risiko einer Polarisierung

02.05.2020 | Lukas Golder

Die mit Blick, Le Temps und Corriere del Ticino durchgeführte Corona-Umfrage in der Schweizer Bevölkerung zeigt entlang der 25'323 verwerteten und nach repräsentativen Kriterien gewichteten Antworten fünf recht klar unterschiedliche Gruppen.

Die grösste Gruppe machen Fürsorgliche aus: Es sind verstärkt Frauen und Personen aus der lateinischsprachigen Schweiz. Problematisch ist die kleine Gruppe der Oppositionellen, die den Behörden, den Medien und der Wissenschaft in der Krise nicht (mehr) traut und sich auch recht oft nicht oder nur teilweise an die BAG-Vorgaben hält. Es besteht das Risiko einer Polarisierung. Die beschleunigten Öffnungsschritte des Bundesrats können helfen, auch diese Personen wieder auf den Weg einzuschwören, den noch immer recht breite Kreise als balanciert zwischen wirtschaftlichem und gesundheitlichem Schaden betrachten.

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