Besser als der Ruf: Wahlprognosen zu eidgenössischen Wahlen mit und ohne Umfragen

16.06.2019 | Claude Longchamp

Wer Prognosen zu Wahlen macht, begibt sich unweigerlich aufs Glatteis. Eine Übersicht für Schlittschuhfahrer, ihre Bewunderer und ihre Kritiker.

Christian Hoops, deutscher Buchautor zu Wahlprognosen, lobte bereits in der Nacht nach den Nationalratswahlen 2015 die Schweizer Vorhersagen. Zurecht, füge ich bei, gerade weil der Ruf von Wahlprognosen hierzulande oft unnötig schlecht ist. Die drei Befragungsserien vor den Nationalratswahlen kamen am Ende dem Wahlergebnis sehr nahe. Die letzte Befragung der Forschungsinstitute gfs.bern und sotomo wich bei den sieben grössten Parteien im Schnitt jeweils um 0,47 Prozentpunkte ab. Sie waren damit so genau wie selbst die erste Hochrechnung am Wahlabend. «OpinionPlus» kannte eine mittlere Differenz von 0,54 Prozentpunkten und war damit genauer als die Wahlbörse des «Tagesanzeiger», die, noch zeitnaher zum Wahltag erstellt, im Mittel um 0,64 Prozentpunkte differierte.

Lesen Sie hier den gesamten Artikel, erschienen im VSMS Jahrbuch 2019.

Claude Longchamp

Präsident des Verwaltungsrates