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Vorteile der Bilateralen mit einem Rahmenabkommen in die Zukunft führen

Im Auftrag von Alliance Economie-Politique und economiesuisse führte gfs.bern erneut eine Umfrage zur Europapolitik bei in der Schweiz ansässigen Unternehmen durch. Ziel der Studie ist es, Bedürfnisse und Einschätzungen von Schweizer Unternehmen zur Europapolitik zu kennen und sichtbar zu machen. Ein Schwerpunkt wurde 2019 auf das institutionelle Rahmenabkommen gesetzt.

Vorteile der Bilateralen mit einem Rahmenabkommen in die Zukunft führen

Die aktuellen Bilateralen Verträge sind für Schweizer Unternehmen vorteilsbehaftet und wichtig. Die Diskussion rund um das institutionelle Abkommen hat die wohlwollende Beurteilung der bisherigen Verträge bestärkt. Mehrheitlich wird die mit den Bilateralen verbundene Vertragssicherheit gegenüber der Europäischen Union begrüsst. Solange die Bilateralen Verträge die Vorteile gewährleisten, braucht es Aus Sicht der Unternehmen keine Anpassung. Mittelfristig ist die Anpassung für sie aber unumgänglich: Bei Verzicht schwinden in Augen der Schweizer Wirtschaft die Vorteile der Bilateralen und die internationale Wettbewerbsfähigkeit nimmt ab. 

 

Bei freier Auswahl aus Szenarien erscheinen Entwicklungen in Richtung eines EWR-Beitritts oder institutionellen Abkommens eher attraktiv, während das in der Bevölkerung geteilte Freihandelsabkommen für Güter und Dienstleistungen verworfen wird. 

 

Steht das aktuell diskutierte Instititutionelle Rahmenabkommen als einzige Alternative im Raum, ist das Meinungsbild in der Wirtschaft deutlich: Die Schweizer Wirtschaft steht hinter dem aktuell diskutierten institutionellen Rahmenabkommen.

Kunde
Alliance Economie-Politique und economiesuisse
Zitierweise
Verwendung unter Quellenangabe gestattet, zitierweise "Auszug aus der Forschungsarbeit von gfs.bern"
Grundgesamtheit
Unternehmen mit 20 oder mehr Mitarbeitenden, daraus Personen mit Geschäftsleitungsverantwortung
Erhebungsart
Online mit brieflichem Vorkontakt
Befragungszeitraum
25. April 2019 - 13. Mai 2019
Realisierte Interviews
1'008
Vertrauensintervall für Gesamtstichprobe
±3.2 Prozentpunkte bei 50:50
Gewichtung nach
Branche und Grössenklasse interlocked
Hauptautor
Co-Autoren
  • Jonas Philippe Kocher
  • Alexander Frind
Team
  • Noah Herzog
  • Daniel Bohn
 
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