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Vorabstimmungsanalyse zur eidg. Abstimmung vom 5. Juni 2016
Zweite Trendstudie im Auftrag der SRG SSR
Vorabstimmungsanalyse zur eidg. Abstimmung vom 5. Juni 2016

Wäre bereits am 17. Mai 2016 über die vier untersuchten Vorlagen der eidgenössischen Volksabstimmung vom 5. Juni 2016 entschieden worden, wäre die Asylgesetzrevision angenommen und die Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen verworfen worden. Höchstwahrscheinlich abgelehnt worden wäre auch die Verkehrsfinanzierung, während bei der Service-public-Initiative keine Seite eine gesicherte Mehrheit gehabt hätte. Die Absichten, sich an der Abstimmung zu beteiligen, haben sich von 45 auf 48 Prozent der Stimmberechtigten erhöht. Damit zeichnet sich ein leicht überdurchschnittlicher Teilnahmewert ab.

 

Im Vergleich zur ersten Befragung vom April 2016 sind die quantitativen Veränderungen bei der Volksinitiative zum Service public am grössten; es hat ein deutlicher Nein-Trend eingesetzt. Bei den anderen drei Vorlagen bewegen sich die festgehaltenen Veränderungen innerhalb des Stichprobenfehlers.

 

Die Meinungsbildung zu den Vorlagen ist ungleich stark fortgeschritten. Am weitesten fortgeschritten ist sie bei der Initiative zum Grundeinkommen, gefolgt von jener zur Verkehrsfinanzierung. Dahinter zurück bleiben insbesondere die argumentativen Verankerungen der Stimmentscheide zur Service-public-Initiative und zur Asylgesetzrevision. Entsprechend ist bei letzteren beiden Vorlagen mit grösseren Veränderungen bis zum 5. Juni 2016 zu rechnen als bei den ersten beiden.

 

Kunde
SRG SSR
Zitierweise
Verwendung unter Quellenangabe gestattet, zitierweise "Auszug aus der Forschungsarbeit von gfs.bern"
Grundgesamtheit
Stimmberechtigte in der ganzen Schweiz
Herkunft der Adressen
Telefonverzeichnis (gepoolt)
Geschichtet nach
Sprachregionen
Erhebungsart
CATI
Befragungszeitraum
13.05.2016 - 21.05.2016
Realisierte Interviews
1419
Vertrauensintervall für Gesamtstichprobe
± 2.7 Prozentpunkte (95 %-Vertrauensintervall bei 50 %/50 %-Verteilung)
Quotenmerkmale
Geschlecht/Alter interlocked
Gewichtung nach
Sprache, Parteiaffinität, Recall
Hauptautor
Co-Autoren
  • Lukas Golder
  • Martina Mousson
Team
  • Stephan Tschöpe
  • Aaron Venetz
  • Alexander Frind
  • Noah Herzog
Martina Imfeld
 
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