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Vorabstimmungsanalyse zur eidg. Abstimmung vom 25. September 2016
Zweite Trendstudie im Auftrag der SRG SSR
Vorabstimmungsanalyse zur eidg. Abstimmung vom 25. September 2016
Wäre bereits am 5. September 2016 über die drei Vorlagen der eidgenössischen Volksabstimmung vom 25. September 2016 entschieden worden, wäre das Nachrichtendienstgesetz mehrheitlich angenommen worden. Die AHV-Initiative wäre mehrheitlich abgelehnt worden. Bei der Grünen Wirtschaft hätte eine knappe Zustimmungsmehrheit resultiert, allerdings lediglich im Stichprobenfehler über der Hälfte. Die Beteiligung hätte bei 44 Prozent gelegen.
Im Zeitvergleich hat die Zustimmung zu allen Vorlagen abgenommen. Bei den Volksinitiativen hat gleichzeitig die Ablehnung zugenommen. Am klarsten ist der Trend bei der Grünen Wirtschaft. Setzt er sich fort, wird sie trotz der aktuell noch bestehenden Ja-Mehrheit abgelehnt.
Gegenüber der ersten Befragungswelle hat die Meinungsbildung bei beiden Volksinitiativen zugenommen. Beim Nachrichtendienstgesetz ist dagegen die Unschlüssigkeit zulasten der Befürwortung gewachsen. Da die Gegnerschaft nicht wächst, bleiben die Annahmechancen gewahrt.
Kunde
SRG SSR
Zitierweise
2. Welle der SRG-SSR-Trendbefragung zu den Volksabstimmungen vom 25. September 2016 vom Forschungsinstitut gfs.bern
Grundgesamtheit
Stimmberechtigte in der ganzen Schweiz
Herkunft der Adressen
Stichprobenplan nach Gabler/Häder für RDD/Dual Frame Verwendung der Swiss-Interview-Liste
Art der Stichprobenziehung
Random-quota
Geschichtet nach
Sprachregionen
Erhebungsart
CATI
Befragungszeitraum
31.08.2016 - 08.09.2016
Realisierte Interviews
1415
Vertrauensintervall für Gesamtstichprobe
± 2.7 Prozentpunkte bei 50/50 (und 95-prozentiger Wahrscheinlichkeit)
Quotenmerkmale
Sprache, Alter/Geschlecht interlocked, Festnetz und Handy
Gewichtung nach
Dualframe-Gewichtung, Designgewichtung nach Sprachregion, Teilnahme, Recall, Parteiaffinität
Hauptautor
Co-Autoren
  • Martina Mousson
Team
  • Stephan Tschöpe
  • Aaron Venetz
  • Alexander Frind
  • Noah Herzog
 
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