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Swiss eHealth Barometer 2019

Die Digitalisierung hinterlässt im Gesundheitswesen ihre Spuren. Das zeigt die wiederholte Befragung von Gesundheitsfachpersonen und Einwohnerinnen und Einwohnern der Schweiz. Das Internet wird heute ebenso häufig als Informationsquelle für Gesundheitsinformationen genutzt wie beispielsweise das Fernsehen - und man ist immer mehr bereit, selber Informationen digital zu teilen und speichern. Auch auf Seiten der Gesundheitsfachpersonen wird das Internet langsam aber zunehmend als Chance für Bürgerinnen und Bürger wahrgenommen und immer mehr Gesundheitseinrichtungen verfügen über eine eHealth-Strategie.  

Swiss eHealth  Barometer 2019

Vernetzung: 

Bei allen Gesundheitsfachpersonen werden Daten häufiger innerhalb der eigenen Organisation aufgezeichnet und geteilt, als dass sie von Institutionen ausserhalb der eigenen Organisation empfangen werden können. Bei der internen Vernetzung ist zurzeit kein Anstieg feststellbar, wenn man alle Befragten gemeinsam betrachtet. Bei der externen Vernetzung hat sich der steigende Trend nur minimal fortgesetzt. Über die letzten Jahre gesamthaft betrachtet steigt aber sowohl die interne- als auch die externe Vernetzung. Bei sämtlichen Gesundheitsfachpersonengruppen gibt es nur ein kleines Angebot für Patientinnen und Patienten, um selber auf Informationen zuzugreifen, welche in elektronischen Systemen hinterlegt sind. 

Das Internet prägt dabei auch zunehmend den Austausch zwischen Gesundheitsfachpersonen und Patientinnen und Patienten in der Schweiz. Eine Mehrheit (70%) geht davon aus, dass sie gut bis sehr gut qualifiziert ist, um über die Freigabe ihrer Gesundheitsdaten
für Fachpersonen zu entscheiden. 23 Prozent der Bevölkerung tauscht sich bereits heute mit ihren Gesundheitsfachpersonen via Mail aus und 9 Prozent nutzen Messenger-Dienste. 69 respektive 67 Prozent geben zudem an, dass sie bei der Arztwahl auf die Möglichkeit online einen Termin zu vereinbaren oder Rezepte anzufordern/zu erneuern achten. 
 
Einstellung zum Elektronischen Patientendossier
Das EPD wird von der Mehrheit der befragten Gesundheitsfachpersonen grundsätzlich positiv wahrgenommen. Die Unterstützung für das EPD ist dieses Jahr bei allen befragten Berufsgruppen mehrheitlich vorhanden. Auch bei der Bevölkerung ist eine (wachsende) Mehrheit von 78 Prozent dem elektronischen Patientendossier gegenüber positiv eingestellt. 2019 gibt erstmals eine Mehrheit von 55 Prozent an, dass sie selbst ein EPD eröffnen und verwenden würden. 

 

Hier geht's zum Cockpit der Befragung der Gesundheitsfachpersonen: https://cockpit.gfsbern.ch/cockpit/ehealth-gesundheitsfachpersonen-2019/

 

Hier geht's zum Cockpit der Befragung der Bevölkerung: https://cockpit.gfsbern.ch/cockpit/ehealth-bevoelkerung-2019/

Zitierweise
Verwendung unter Quellenangabe gestattet, zitierweise "Auszug aus der Forschungsarbeit von gfs.bern"
Hauptautor
Team
  • Noah Herzog
  • Melanie Ivankovic
  • Daniel Bohn
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