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Schweizer Tierschutzgesetz verringert Issue-Druck bei Tierversuchen
Die Studie zur Akzeptanz Tierversuche zeigt auf, dass die Verschärfung des Tierschutzgesetzes in der Schweiz zur Akzeptanz der Regeln für Tierversuche beitrug. Es bestehen gute Voraussetzungen, um gemeinsame und breit akzeptierte Anstrengungen zur Reduktion von Tierversuchen zu unternehmen.
Schweizer Tierschutzgesetz verringert Issue-Druck bei Tierversuchen
Die Debatten um Tierschutzinitiativen und das neu Schweizer Tierschutzgesetz haben den Issue-Druck verringert und die Akzeptanz der hier geltenden Regeln verstärkt. Man akzeptiert zur Not lieber Tierversuche in der Schweiz als im Ausland. Die Schweizerinnen und Schweizer vertrauen den Akteuren, dass sie hier die nötigen Anstrengungen nehmen, um die Belastungen für Tiere zu verringern und so intensiv wie möglich nach Alternativen zu suchen.

Obwohl eine konstante Mehrheit grundsätzlich gegen Tierversuche ist, lässt umgekehrt eine deutliche Mehrheit Rechtfertigungsgründe für Tierversuche gelten. Dies beinhaltet strenge gesetzliche Bedingungen und ist mit hohen ethischen Anforderungen mit klar erkennbarem medizinischem Nutzen verbunden. Direkte wirtschaftliche Interessen werden zunehmend nicht als Rechtfertigung gesehen.

Die Tierschutzorganisationen und ihre Aktionen gegen Tierversuche sind gut akzeptiert, während der Wissensstand über Details im Tierversuchsbereich eher sinkt. Unter diesen Voraussetzungen besteht wieder mehr Spielraum für proaktive Anstrengungen der Akteure, welche Tierversuche bewilligen und durchführen. Forschung, Wirtschaft und Staat stehen gemeinsam in der Verantwortung, um das Optimum zur Verbesserung der Situation der Tiere und zur Alternativsuche zu tun und darüber verstärkt zu informieren.
Kunde
Interpharma
Zitierweise
Verwendung unter Quellenangabe gestattet, zitierweise "Studie Akzeptanz Tierversuch gfs.bern"
Grundgesamtheit
Schweizer Stimmberechtigte mit Wohnsitz in der Schweiz
Herkunft der Adressen
Telefonverzeichnis der Swisscom (gepoolt)
Art der Stichprobenziehung
at random/nach Sprachregionen; Geburtstagsmethode im Haushalt
Geschichtet nach
Sprachregionen
Erhebungsart
CATI
Befragungszeitraum
21.07.2014 - 30.07.2014
Realisierte Interviews
1006
Vertrauensintervall für Gesamtstichprobe
+/-3.1 Prozentpunkte bei einem Wert von 50%
Quotenmerkmale
Geschlecht/Alter interlocked
Hauptautor
Team
  • Martina Mousson
  • Cloé Jans
  • Meike Müller
  • Stephan Tschöpe
  • Johanna Lea Schwab
Martina Imfeld
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