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Personenfreizügigkeit als Chance für die KMU-Betriebe
Personenfreizügigkeit als Chance für die KMU-Betriebe
62 Prozent der Geschäftsführer eines Schweizersichen Klein- und Mittelbetriebes sehen in der Personenfreizügigkeit mehr Chancen, 21 Prozent mehr Risiken. Das ist das Hauptergebnis eine Befragung von Geschäftsleitungsmitgliedern aus 501 kleinen und mittleren Betrieben in der deutschsprachigen Schweiz.   Die Hälfte der KMU in der deutschsprachigen Schweiz sieht sich von der Personenfreizügigkeit mehr oder minder direkt betroffen. Deshalb ist die Aufmerksamkeit für Massnahmen hoch. Bei der Raumplanung erwartet eine Mehrheit mehr Rücksichtnahme auf die Bedrüfnisse der Wirtschaft. Mehrheitlich akzeptiert werden Forderungen, den Strassen-, aber auch den Schienenverkehr vermehrt nach dem Verusacherprinzop auszugestalten. Letzteres ist allerdings umstritten.   Die öffentliche Kritik an der Personenfreizügigkeit ist nicht spurlos an den Chefs der KMU vorbeigegangen. Für Verbesserungen der flankierenden Massnahmen sind sie grossmehrheitlich zu haben; für ein Rückkehr zum Kontingentssystem jedoch nicht. Eine Kündigung des Personenfreizügigkeitsabkommens schliessen sie aus.   Die Einwände zur Personenfreizügigkeit werden nicht in allen Regionen gleich gesehen. In der Region Zürich teilen die Geschäftsführer der KMU die Kritiken zu Wohnungs- und Verkehrsproblemen mehrheitlich. In der Zentralschweiz ist das bei der Wohnungsfrage der Fall. Weniger ausgebreitet ist die Kritik in der Nordwestschweiz, im Espace Mittelland und in der Ostschweiz.   Mehrheitlich nicht einverstanden ist mit der Hauptforderung zur SVP-Initiative "Masseneinanderung stoppen". Die Angst vor einer Kündigung des Personenfreizügigkeitsabkommens wirkt gegenwärtig am stärksten auf die Meinungsbildung. Weiter zeigt die Ablehung des Kontingentssystems Effekte, und die Wahrnehmung der PFZ als Chance für die Schweiz verstärkt die Abstimmung. Mit anderen Worten: Die zentralen Botschaften der Debatte im Wahljahr sind aufgenommen worden, und sie wirken sich auf die Urteilsbildung aus.   Mehr über diese Studie findet sich in einem ausführlichen Bericht auf NZZ Online. Die Studie selber kann auf der Seite des SGV oder auf unserer Website runtergeladen werden.
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