Anmelden
DE  Ι  FR  Ι  EN
Publikationen
Nachanalyse Energiegesetz Kanton Bern

Am 10. Februar 2019 haben die Stimmberechtigten des Kantons Bern die Änderung des Kantonalen Energiegesetzes äusserst knapp mit 50.6% Nein zu 49.4% Ja abgelehnt (Stimmbeteiligung 37.9%). Die vorliegende Nachanalyse sollte dabei hauptsächlich untersuchen, wer aus welchen Gründen für oder gegen die Vorlage war, aber auch festhalten, was der Stimmentscheid aus Sicht der Stimmberechtigten für die Zukunft bedeutet.

 

Die Ergebnisse der Studie zeigen: Die Ablehnung des kantonalen Energiegesetzes vom 10.2.2019 basierte auf einer Reihe von Einzelelementen. Die Vorlage scheiterte schlussendlich an der Summe dieser Elemente.
So entstand die kritische Mehrheit:

  • aufgrund einer deutlichen Differenzierung entlang parteipolitischer Konfliktlinien
  • aufgrund einer grundsätzlichen Kritik gegenüber der Energiestrategie 2050
  • aufgrund eines Protestvotums gegenüber den Behörden
  • aufgrund einer tendenziellen thematischen Überforderung in der Entscheidfindung
  • und aufgrund Befürchtungen im Bereich Privateigentum

 

Nachanalyse Energiegesetz Kanton Bern
Kunde
Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion BVE des Kantons Bern
Zitierweise
Verwendung unter Quellenangabe gestattet, zitierweise "Auszug aus der Forschungsarbeit von gfs.bern"
Grundgesamtheit
Stimmberechtigte des Kantons Bern
Art der Stichprobenziehung
Random-Quota, Geburtstagsmethode im Haushalt
Erhebungsart
CATI
Befragungszeitraum
05.04.2019 - 18.04.2019
Realisierte Interviews
1000
Vertrauensintervall für Gesamtstichprobe
±3.2 Prozent bei 50/50 und 95-prozentiger Wahrscheinlichkeit
Quotenmerkmale
Geschlecht/Alter interlocked
Hauptautor
Co-Autoren
  • Petra Huth
Team
  • Katrin Wattenhofer
Facebook
Twitter
Mail

Please login or register to post comments.