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Konkordanz ist mehr als Rechenschieberei.
Konkordanz ist mehr als Rechenschieberei.
Darauf angesprochen, wie die Bundesratszusammensetzung nach den Wahlen 2011 sein solle, sagte eine relative Mehrheit der Wahlberechtigten: Gleich wie bisher. Nach einer Abwahl, einem unfreiwilligen Rücktritt und drei Ersatzwahlen ist man des Themas "Bundesratszusammensetzung" etwas überdrüssig.  Deshalb sympathisiert man mit dem Status Quo.

Das ist eines der Hauptergebnisse aus dem 1. Wahlbarometer, den unser Institut regelmässig für die SRG-Medien erstellt und das heute abend erscheint (Ab 17 Uhr Link auf dieser Seite). Weiters geht aus der Untersuchung hervor, dass die arithmetische Konkordanz mehrheitlich akzeptiert ist. Ob man nun auf Partei- oder Fraktionsstärke abstellt, ist für die BürgerInnen eine nebensächliche Frage. Denn es darf nicht bei reiner Rechenschieberei bleiben, wenn man eine Regierung bildet.

Die populärste Umschreibung von Konkordanz ist, es sollen jene Parteien im Bundesrat sein, die miteinander kooperieren wollen. Etwas geringer ist die Unterstützung, wenn man sagt, sie müssten ein gemeinsamem Programm realisieren. Doch auch das wäre locker mehrheitsfähig.

Denn all das ist den Menschen im Land wichtiger als Sitzverteilungen und Prozentanteile. Das gilt natobene auch für den Respekt von zentralen Institutionen der Schweiz - und dem politischen Gegner.

Und jetzt kommt`s: In der Willensnation Schweiz ist der Wille, gemeinsam für die Schweiz Politik zu betreiben, bei allen Parteien mehrheitlich das, was das Land gerade in schwierigen Zeiten braucht.
 
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