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Jugendbarometer 2015

Web 2.0 als Haupttrend und Zurückhaltung der Generation Y bei einer weiteren Digitalisierung und Web 3.0

 

Die Jugend wird stark von Web 2.0 geprägt. Im Vordergrund steht dabei die Interaktion im engen Umfeld mit Tools von Weltmarken. Wie stark weitere Lebensbereiche von diesem Trend in Richtung Partizipation und Digitalisierung betroffen sind, hängt stark von den nationalen Gegebenheiten ab. Die Jugend selbst reagiert zurückhaltend auf die weitere Digitalisierung und auf das "Web 3.0".

Jugendbarometer 2015

Web 2.0 und damit die digitale, mobile und soziale Interaktion prägt den Zeitgeist der Jugendlichen. Dieser Zeitgeist ist eng mit Weltmarken respektive erfolgreichen Webangeboten wie YouTube, Facebook oder WhatsApp verknüpft und bringt damit eine digitale Konsum- und Kommunikationsorientierung zum Ausdruck. Von Bedeutung ist die Interaktion mit dem engsten Umfeld. Der Haupttrend drückt damit auch Individualisierung und Orientierung an Freunden und Familien aus.

 

Web 2.0 ist laut einer zentralen These des Jugendbarometer 2015 darüber hinaus ein kommunikatives Schmieröl und wirkt damit als Beschleuniger innerhalb von Peer Groups. Was diese Beschleunigung für die Generationenbildung bewirkt, ist aber stark von örtlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Gegebenheiten abhängig. In demokratischen Strukturen ist eine Erstarkung der zivilgesellschaftlichen Orientierung möglich. Ein Beispiel ist der erhöhte Anteil der Schweizer Jugend, welcher sich an einen Verein gebunden fühlt. Gegenüber der weiteren Digitalisierung reagieren Jugendliche jedoch zurückhaltend und sehen teilweise auch Risiken.

Kunde
Credit Suisse
Zitierweise
Verwendung unter Quellenangabe gestattet, zitierweise "CS-Jugendbarometer von gfs.bern"
Grundgesamtheit
Jugendliche zwischen 16 und 24 Jahren
Art der Stichprobenziehung
Zufallsauswahl anhand verschiedener Verfahren, Teil sowie internationale Befragungen als Panel
Geschichtet nach
Land
Erhebungsart
Online
Befragungszeitraum
April 2015 - Juni 2015
Realisierte Interviews
Pro Land mindestens 1'000
Vertrauensintervall für Gesamtstichprobe
+3.1 Prozenpunkte pro Land
Hauptautor
Co-Autoren
  • Claude Longchamp
  • Martina Mousson
  • Cloé Jans
Team
  • Meike Müller
  • Stephan Tschöpe
  • Philippe Rochat
  • Johanna Lea Schwab
  • Aaron Venetz
  • Marcel Hagemann
  • Sabrina Schüpbach
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