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Fragen und Antworten

Was ist die VOX-Analyse und welche Rolle spielt gfs.bern dabei?

Nach eidgenössischen Volksabstimmungen werden in der Schweiz seit 1977 VOX-Analysen durchgeführt mit dem Ziel, das Stimmverhalten der Stimmbürger in ihren Sachentscheidungen besser zu verstehen.

Die folgenden Fragen stehen im Zentrum:

  • Wer hat wie gestimmt?
  • Wie war der Informationsstand war, auf dem die Entscheidungen getroffen wurden?
  • Welche individuell relevanten Gründe respektive Motive für die Stimmabgabe waren entscheidend?
  • Welche Botschaften und Argumente der Kampagnen wurden verstanden und befolgt?

Zu diesem Zweck wird eine repräsentative Stichprobe von 1500 (bis 2009: 1000) stimmberechtigten Personen nach Werthaltungen, politischen Meinungen und Verhaltensweisen, Partei- und Vereinszugehörigkeit, dem Kenntnisgrad der Vorlagen, den verschiedenen Aspekten des Sachentscheids, der Meinungsbildung und der Einschätzung der Wichtigkeit jeder Vorlage befragt.

Die VOX-Forschergemeinschaft besteht aus den politikwissenschaftlichen Instituten der Universität Bern, Genf und Zürich sowie dem Forschungsinstitut gfs.bern. Dabei erbringt gfs.bern die Befragungsleistungen und ist Herausgeber der gedruckten VOX-Broschüre. Die drei universitären Institute erbringen abwechselnd die Analyse der Daten, die Berichterstattung und die öffentliche Kommunikation.

Teilweise zitiert nach:
http://de.wikipedia.org/wiki/Vox-Analyse

«Umfragen sind unverzichtbar, werden aber auch oft falsch verstanden. Das führt auch zu Kritik. Antworten auf die wichtigsten Fragen.»