Vorabstimmungsanalyse zu den eidg. Abstimmungen vom 30. November 2008:
Die erste Trendstudie des Forschungsinstitutes gfs.bern im Auftrag der SRG SSR idée suisse zu den Abstimmungen vom 30. November ist erschienen
Claude Longchamp, Matthias Bucher, Silvia Ratelband, Stephan TschöpeWäre Mitte Oktober 2008 über die Vorlagen der eidg. Abstimmung vom 30. Nov. entschieden worden, hätte folgendes resultiert:
AHV-Initiative:
bestimmt und eher dafür: 52%
bestimmt und eher dagegen: 30%
noch unentschlossen: 18%
Verbandsbeschwerde-Initiative:
bestimmt und eher dafür: 42%
bestimmt und eher dagegen: 40%
noch unentschlossen: 18%
Hanf-Initiative:
bestimmt und eher dafür: 45%
bestimmt und eher dagegen: 42%
noch unentschlossen: 13%
Betäubungsmittelgesetz:
bestimmt und eher dafür: 63%
bestimmt und eher dagegen: 20%
noch unentschlossen: 17%
Zum Zeitpunkt der Befragung hätten sich 41% der Stimmberechtigten an den Volksabstimmungen beteiligt. Das entspricht einem leicht unterdurchschnittlichen Wert für Abstimmungen.
- Grundgesamtheit: Stimmberechtigte in der ganzen Schweiz.
- Erhebungsmethode: CATI (Computerunterstützte Telefoninterviews).
- Befragungszeitraum: 13. Oktober bis 20. Oktober 2008
- Mittlerer Befragungstag: 16. Oktober 2008 (Median)
- Stichprobengrösse: 1204
- Stichprobenbildung: sprachregional geschichtete, doppelte Zufallsauswahl (Haushalte, BewohnerInnen)
- Statistischer Stichprobenfehler: +/- 2.9 Prozentpunkte (bei 50%/50%-Verteilung)
"Auszug aus der Forschungsarbeit von gfs.bern".
