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Kein einheitlicher Reformwille

"Situationsanalyse Mietwesen 2001" für den Schweiz. Hauseigentümerverband

Claude Longchamp, Urs Bieri

60 Prozent der Schweizer MieterInnen sind mit der eigenen Wohnsituation sehr zufrieden. Auch sind 54 Prozent der StimmbürgerInnen mit dem geltenden Mietrecht sehr oder eher zufrieden, und 51 Prozent sind der Ansicht, der gegenwärtig geltende Mechanismus für die Anpassung von Mieten habe sich mehr oder weniger bewährt.
Alle Werte sprechen dafür, dass die StimmbürgerInnen mit der momentanen Situation im Mietwesen mehrheitlich einverstanden sind. Entsprechend dieser Einschätzung überrascht es nicht, dass unter den Stimmberechtigten kein mehrheitlicher Reformwille feststellbar ist, der darüberhinaus in eine bestimmte Richtung weisen würde.

  • Grundgesamtheit: Stimmberechtigte in der ganzen Schweiz.
  • Erhebungsmethode: CATI (Computerunterstützte Telefoninterviews).
  • Befragungszeitraum: 23.03.2001 bis 06.04.2001
  • Stichprobengrösse: 1006, systematische Zufallsauswahl.
  • Statistischer Stichprobenfehler (bei einer Verteilung von 50/50): + / - 3.2 %.
Verwendung unter Quellenangabe gestattet, Zitierweise
"gfs.bern, Mieterschutz, April 2001".