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Vorabstimmungsanalyse zu den Abstimmungen vom 01. Juni 2008

Die Trendstudie des Forschungsinstitutes gfs.bern zu den Abstimmungen vom 1. Juni im Auftrag der SRG ist erschienen.

Claude Longchamp, Matthias Bucher, Stephan Tschöpe, Martina Imfeld

Wäre Mitte April 2008 über die drei Vorlagen der eidgenössischen Volksabstimmung vom 1. Juni 2008 entschieden worden, hätten bei der Initiative "Für demokratische Einbürgerungen" 48 Prozent bestimmt oder eher dafür gestimmt und wären 37 Prozent bestimmt oder eher dagegen gewesen (15 Prozent Unentschiedene).

Bei der Initiative "Volkssouveränität statt Behördenpropaganda" hätten 57 Prozent bestimmt oder eher Nein und 27 Prozent bestimmt oder eher Ja gesagt 16 Prozent Unentschiedene).

Beim neuen Gesundheitsartikel („Für Qualität und Wirtschaftlichkeit in der Krankenversicherung“; Gegenentwurf zur zurückgezogenen Volksinitiative "Für tiefere Krankenkassenprämien in der Grundversicherung“) wären 62 Prozent bestimmt oder eher auf der befürwortenden, resp. 18 Prozent auf der gegnerischen Seite gestanden (20% Unentschiedene).

Es hätten 41 Prozent der Stimmberechtigten an der Volksabstimmung über die drei Vorlagen teilgenommen.

  • Grundgesamtheit: Stimmberechtigte in der ganzen Schweiz.
  • Erhebungsmethode: CATI (computerunterstützte Telefoninterviews).
  • Befragungszeitraum: 14. April bis 19.April 2008
  • Mittlerer Befragungstag: 15.April 2008 (Median)
  • Stichprobengrösse: Total N=1207, Abstimmungsteilnahmewillige n = 781
  • Stichprobenbildung: sprachregional geschichtete, doppelte Zufallsauswahl (Haushalte, BewohnerInnen)
  • Statistischer Stichprobenfehler: +/- 2.9 Prozentpunkte (bei N = 1207), +/- 3.6 Prozentpunkte (bei n = 781) beide bei 50%/50%-Verteilung und 95% Wahrscheinlichkeit.
Verwendung unter Quellenangabe gestattet, Zitierweise
"Auszug aus der Forschungsarbeit von gfs.bern".