Anmelden
DE  Ι  FR  Ι  EN
Publikationen
Ernährungsmonitor 2017: Schwerpunktthema Zuckersteuer
In den Augen der Bevölkerung liegt die Pflege eines gesunden Lebensstils primär in der Verantwortung jedes Einzelnen. Darüber hinaus wünscht man sich aber Kooperation von Wirtschaft und Staat. Im Vergleich zu den Vorjahren macht sich die aktuell intensiver geführte Debatte in der Meinungsbildung der Schweizerinnen und Schweizer bemerkbar.
Ernährungsmonitor 2017: Schwerpunktthema Zuckersteuer

Die Debatte rund um die Besteuerung von Zucker oder von Erfrischungsgetränken hat inzwischen auch die Schweiz erreicht. Insbesondere in der Romandie werden bereits konkrete Vorschläge diskutiert.

 

In der Schweiz ist eine "Zuckersteuer" beim Stimmvolk weiterhin nicht mehrheitsfähig. 67 Prozent der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger sprechen sich sehr oder eher klar gegen eine solche Massnahme aus, während sie von 30 Prozent sehr oder eher befürwortet wird. Das "Ja"-Lager" gewinnt aber im Zeitverlauf leicht an Zustimmung, wobei der Anstieg insbesondere im Vergleich zum letzten Jahr deutlich ist.

 

Während interventionistische Vorstösse wie Steuern oder Verbote von einer Mehrheit der Stimmberechtigten nicht gutgeheissen werden, gibt es durchaus Massnahmen, die bei den Schweizerinnen und Schweizern auf Zustimmung stossen. Man wünscht sich eine bessere Zusammenarbeit zwischen Staat und Wirtschaft sowie mehr Präventions- und Bildungsmassnahmen wie z.B. in Form von gezieltem Unterricht in Schulen.

 

Geht es um die Pflege eines gesunden Lebensstils ist Eigenverantwortung in den Augen der Stimmberechtigten der wichtigste Wert. Jedes Individuum soll selbst darum besorgt sein, sich gesund zu ernähren und sich ausreichend zu bewegen. Die Aufgabe der Branche ist es dagegen ein breites und vielfältiges Angebot an Produkten zur Verfügung zu stellen und Transparenz über Produktion und Zutaten herzustellen.

Kunde
Verband Schweizerischer Mineralquellen und Soft-Drink-Produzenten
Zitierweise
Verwendung unter Quellenangabe gestattet, zitierweise "Auszug aus der Forschungsarbeit von gfs.bern"
Grundgesamtheit
Stimmberechtigte mit Wohnsitz in der Schweiz, die einer der drei Hauptsprachen mächtig sind
Herkunft der Adressen
Stichprobenplan nach Gabler/Häder für RDD/Dual Frame Verwendung der Swiss-Interview-Liste
Art der Stichprobenziehung
Random-Quota: Geburtstagsmethode im Haushalt
Erhebungsart
CATI
Befragungszeitraum
21. Februar 2017 - 04. März 2017
Realisierte Interviews
1007
Vertrauensintervall für Gesamtstichprobe
3.2Prozent bei 50/50 und 95-prozentiger Wahrscheinlichkeit
Quotenmerkmale
Sprache, Alter/Geschlecht interlocked, Festnetz und Handy
Gewichtung nach
Dualframe-Gewichtung, Designgewichtung nach Sprachregion, zusätzliches Redressement nach Alter/Geschlecht interlocked, Siedlungsart, Parteibindung, jeweils pro Sprachregion
Hauptautor
Team
  • Stephan Tschöpe
  • Aaron Venetz
  • Alexander Frind
  • Noah Herzog
Lifestyle, Gesundheit, Ernährung, Bewegung, Prävention, Lebensmittelindustrie, Lebensmittelbranche, Zuckersteuer
Facebook
Twitter
Mail

Please login or register to post comments.