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Vorabstimmungsanalyse zur eidgenössischen Abstimmung
Politik :: 4504 Views
2. Trendstudie im Auftrag der SRG SSR zur Abstimmung vom 28. November 2010
Wäre am 10. November 2010 über die Steuergerechtigkeits-Initiative entschieden worden, hätten 46 Prozent der Stimmberechtigten mit Teil­nahme­absicht be­stimmt oder eher für diese Vorlage gestimmt, 39 Prozent bestimmt oder eher dagegen. 15 Prozent sind in dieser Frage noch unentschieden.
 
Die Ausschaffungs-Initiative hätten 54 Prozent der Stimmberechtigten mit fester Teilnahme­absicht angenom­men, 43 Prozent hätten bestimmt oder eher dagegen gestimmt. 3 Prozent sind noch unentschlossen. Dem Gegenentwurf zur Ausschaffungs-Initiative hätten am 10. November 2010 43 Prozent der Stimmberechtigten mit Teilnahmeabsicht zugestimmt, während ihn stabile 49 Prozent verworfen hätten. 8 Prozent haben noch keine Stimmabsicht hierzu geäussert.
 
Entscheidend ist vor allem die Mobilisierung. Je höher sie ausfällt, desto mehr nützt sie der Ausschaffungs-Initiative und schadet dem Gegen Gegenentwurf dazu.
Publikationsreihe
Voranalysen
Dienstleistungsart
Issue-Analysen, Politanalysen, Voranalysen von Abstimmungen, Telefonisches Interview CATI
Kunde
SRG SSR
Hauptautor
Team
Claude Longchamp, Lukas Golder, Martina Imfeld, Jonas Philippe Kocher, Andreas Stettler, Silvia-Maria Ratelband-Pally
Grundgesamtheit
Stimmberechtigte in der ganzen Schweiz
Erhebungsart
CATI
Befragungszeitraum
08.11.2010 - 13.11.2010
Realisierte Interviews
1207
Stichprobenbildung
geschichtete, doppelte Zufallsauswahl (Haushalte, BewohnerInnen)
Vertrauensintervall für Gesamtstichprobe
± 2.9 Prozentpunkte (bei 50 %/50 %-Verteilung)
Zitierweise
Verwendung unter Quellenangabe gestattet, Zitierweise
"Auszug aus der Forschungsarbeit von gfs.bern"