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Raumplanung: Schwach prädisponiert - hohe Betroffenheit macht das Wallis zur Ausnahme
Autor: Lukas Golder - Kategorie(n): [Politik]
Das Resultat zur Raumplanung ist schliesslich deutlich ausgefallen. Die Meinungsbildung entwickelte sich nach dem Typus einer schwach positiv prädisponierten Behördenvorlage, wobei es der Opposition nicht gelang, mit ihren Argumenten breit zu überzeugen. Das Wallis ist als einziger Stand im Nein, was sich wahrscheinlich anhand der hohen Betroffenheit erklären lässt.
 
Von den drei Vorlagen, über die am 3. März 2013 entschieden wurde, war die Raumplanung am wenigsten vorbestimmt. Mit bereits 18% Gegnerschaft zu Beginn war hier noch einiges offen. Der Meinungsaufbau während der Hauptkampagne bestärkte allerdings die Vorteile der Ja-Seite. Mit einem Resultat von 62% Ja (gemäss Hochrechnung) baute sich das Ja sogar bis ganz zum Schluss leicht auf. Damit hat die Behördenseite in der Kampagne mit ihrer Argumentation überzeugt.
 
 
 
Betroffenheit erklärt Nein-Anteile, Wallis klare Ausnahme
Im Wallis wurde die Vorlage klar abgeleht. Dies ist räumlich eine klare Ausnahme, die sich aber mindestens medial früh abzeichnete. Kein weiterer Kanton hat die Vorlage merheitlich abgelehnt. Anhand der hohen Anteils unüberbauter Bauzonen existierte im Kanton Wallis eine ausserordentliche Betroffenheit. Dies erklärt mit hoher Wahrscheinlichkeit den ausserordentlich hohen Nein-Anteil.
 
 
 


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