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SRG SSR veröffentlicht auch in der Legislatur 2011–2015 Trendumfragen vor Abstimmungen
Autor: Lukas Golder - Kategorie(n): [In eigener Sache], [Politik]
Quelle: Medienmitteilung der SRG SSR vom 2.12.2011
 
Die SRG wird auch in der bevorstehenden Legislaturperiode 2011–2015 Trendumfragen vor eidgenössischen Abstimmungen publizieren. Mit der Durchführung der Befragungen wurde wieder das Forschungsinstitut gfs.bern betraut, das die Anforderungen der SRG-Medien am besten erfüllen kann. Das Institut wird in Zukunft die Rohdaten der Befragungen der wissenschaftlichen Forschung über Volksabstimmungen zur Verfügung stellen.
 
Die SRG führt seit 1998 regelmässig Trendbefragungen im Vorfeld von Abstimmungen durch. Wie immer vor Beginn einer neuen Legislatur hat die SRG-Chefredaktorenkonferenz auch dieses Jahr wieder in einer Ausschreibung Forschungsinstitute in der Schweiz eingeladen, sich um die Durchführung der Umfragen zu bewerben. Ein sorgfältiges Evaluationsverfahren unter den eingegangenen Offerten ergab, dass GfS Bern die Anforderungen punkto Qualität, Preis und Erfordernisse der SRG-Unternehmenseinheiten aller Landesteile und aller Medien (Fernsehen, Radio und Online) insgesamt am besten erfüllt. Das Berner Institut wird erstmals vor der eidgenössischen Abstimmung vom 11. März 2012 wieder Trendbefragungen im Auftrag der SRG erstellen.

Erhöhte Zahl Interviews und mehr Transparenz
Um die Trend-Aussagen über die Meinungsbildung in der französischen und italienischen Schweiz zu verbessern, wird künftig die Stichprobengrösse (Zahl der Interviews) in diesen Sprachregionen erhöht.

Die bei den Befragungen erarbeiteten Datensätze sind für die Wissenschaft, die den direktdemokratischen Meinungsbildungsprozess erforscht, wertvolles Grundlagenmaterial. Aus diesem Grund sind die SRG und gfs.bern übereingekommen, dass künftig die Rohdaten der Befragungen vollständig den mit der VOX-Nachbefragung und Analyse betrauten Lehrstühlen der Universitäten Bern, Genf und Zürich zur Verfügung gestellt werden. Die VOX-Nachbefragungen erfolgen im Auftrag der Bundeskanzlei und werden jeweils abwechslungsweise von den drei Universitäten ausgewertet und publiziert. Angestrebt wird seitens SRG und gfs.bern eine engere Zusammenarbeit betreffend Abstimmungsforschung mit den genannten Institutionen.


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